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Bügelsystem-Verlegung Junckers Parkett


Verlegung von Junckers Parkett mit dem patentierten Bügelsystem



Das patentierte Bügelsystem von Junckers
ermöglicht die einfache und sichere Verlegung der wertvollen Parkettböden.

Überprüfung des Unterbodens

Der Unterboden muss eben, trocken und fest sein. Nach Junckers Standard sind Maßtoleranzen von 2 mm auf 1,50 m zulässig.
Feuchtegehalt:
Zementestrich max. 2 % CM, FBH 1,8 % CM
Anhydritestrich max. 0,5 % CM, FBH0,3 % CM bzw. den gültigen Normen entsprechend.

Wenn mit einer Restfeuchtigkeit zu rechnen ist, muß eine 0,2 mm dicke Polyäthylenfolie auf den Untergrund überlappend gelegt und an den Wänden hochgezogen werden.

Ist mit permanenter Feuchtigkeit zu rechnen, kann - wenn überhaupt - erst nach Einbringung einer Dampfsperre (PE Folie) mit der Verlegung begonnen werden.

Folie verlegen

Auf alle Hartunterböden muß eine Zwischenlage eingebracht werden. Bei Estrichen empfehlen wir Junckers Poly-Felt, bei Holzunterböden Filzpappe (500 g/qm) oder Sylva-Felt. Poly-Felt wird mit der Filzseite nach unten, überlappend und evtl. an den Wänden hochgezogen, Sylva-Felt oder Filzpappe stumpf gestoßen verlegt.
Teppichböden sowie weiche oder lose verlegte Nutzbeläge sind zu entfernen.

Wärmeisolierung wenn gewünscht

Ist eine Wärmeisolierung einzubringen, kann 22 mm dickes Parkett direkt auf Hartschaumstoffplatten mit Nut und Feder Mindestgewicht von 30 kg/cbm und 14 mm von 40 kg/cbm verlegt werden, je nach Punktbelastung mit einer Durchverteilerplatte. Ebenfalls kann 22 mm dickes Parkett direkt auf Weichfaserdämmplatten eingesetzt werden.
Hinweis! Wir empfehlen den baubiologischen Aufbau mit einer Hanf Tritschall- und Wärmedämmung.

Der Kombi-Bügel und seine Anbringung

Der Kombi-Bügel ist für die Junckers Holzer in 14 mm, 20,5 mm und 22 mm erhältlich.

Die Bügel gibt es in den Ausführungen 1-Loch und 2-Loch. Es wird jeweils die Seite mit der Lochmarkierung in die unterseitige Bügelnut eingeschlagen.
Der 3-Loch-Bügel,10-Brett-Maß 1298 mm, wird nur bei SchiffsdeckDesign (mit Neopren) eingesetzt.

Die Auswahl des richtigen Bügels:
  • 1-Loch: rF 25-50 % 10BM 1291 mm 0,1 mm Fuge*
  • 2-Loch: rF 35-65 % 10BM 1294 mm 0,4 mm Fuge*
  • 3-Loch: rF 60-85 % 10BM 1298 mm 0,8 mm Fuge*

* Fuge an jedem Dielen-Längsstoß nach der Verlegung

rF =zu erwartende relative Luftfeuchtigkeit übers Jahr gesehen

10BM =10-Brett-Maß =Maß von 10 verlegten Dielenreihen.

=> Zu den Bügeln.

Den Raum vermessen und die Verlegerichtung finden

Die Dielen in Längsrichtung des Raumes, bei quadratischen Räumen gleichlaufend zum Lichteinfall verlegen. Die erste Dielenreihe bei unebenen Wänden, oder wenn die letzte Dielenreihe zu schmal wird, durch Zuschneiden anpassen.
Danach werden zuerst die Bügel in die unterseitige Bügelnut eingeklopft und mit der Nutseite zur Wand verlegt.

Sind Junckers Parkett sowie Junckers Dielen und Produkte mit einer rückseitigen Folie versehen, darf diese keinesfalls abgezogen werden. Dielen mit und ohne rückseitige Folie dürfen nicht innerhalb einer Fläche verlegt werden.

Dehnabstände einhalten

Zu allen aus dem Unterboden herausragenden Bauteilen, Rohrleitungen, Türzargen, Fliesen etc. muß ein Dehnungsabstand eingehalten werden.

Faustregel bei der Breitenquellung: Bei der Wahl des richtigen Bügels und bei Einhaltung des entsprechenden 10BM: pro Ifm. 2 mm pro Seite Dehnfuge,mindestens aber 15 mm.
Wird der 1-Loch-Bügel für rF 35-65 % eingesetzt, beträgt der Dehungsabstand: pro Ifm. 3 mm pro Seite Dehnfuge, mindestens aber 15 mm.
Faustregel bei der Längsquellung: pro Ifm 1 mm pro Seite Dehnfuge, mindestes jedoch Fugenbandbreite (das Fugenband paßgenau einsetzen).

Die erste Dielenreihe

Bei der ersten und vorletzten Dielenreihe werden die Bügel im Abstand von 40 cm, bei allen folgenden Reihen mit max. 70 cm, im Objektbereich mit max. 50 cm Abstand eingeschlagen. Der erste sowie der letze Bügel einer jeden Reihe wird mit ca. 8 cm Abstand von der Wand montiert. Durch das Einbringen von Klötzen und Keilen wird die Einhaltung des Dehnungsabstandes gesichert. Die Dielen sind im unregelmäßigen Verband zu verlegen, d. h. mit dem Reststück der Dielenreihe wird die nachfolgende Reihe begonnen.

Verleimen wenn gewünscht

Das Verleimen mit Parkettkleber hilft bei der exakten Fixierung: Alle Dielen-Hirnstöße mit PVAc- Leim verleimt. Der Leim wird mit der Spritzflasche in die Nut eingebracht. Die Längsseiten der Dielen dürfen nie verleimt werden. Nach Entfernung der Klötze wird nur in den Dehnungsabstand zwischen Wand und Dielen-Hirnstoß Junckers Fugenband eingebracht (nicht mit Gewalt einpressen).

Einschlagen

Die Dielen werden mittels Schlagklotz und Hammer zusammengefügt. Den Klotz dabei immer vor die Feder, nicht auf die Oberwange legen. Mit ausgewogenen Schlägen arbeiten, damit weder die Feder noch die Dielenkanten beschädigt werden. Durch das Niederdrücken der Diele greift der Bügel in die unterseitige Bügelnut.

Das Fugenband dient zur Sicherung der verleimten Dielen-Hirnstöße.

Dielenabstand

Um einen Kontakt der Bügel miteinander zu vermeiden, sind diese an der jeweils nächsten Dielenreihe im Versatz von ca. 50 mm anzuordnen. Beim unregelmäßigen Verband sollen die Dielen-Hirnstöße von Dielenreihe zu Dielenreihe weit auseinanderliegen.

Der Mindestabstand beträgt 250 mm bzw. 450 mm im mittleren bis stark beanspruchten Bereich, wobei kein gleichmäßiger Treppenversatz entstehen soll.

... weiter mit Bügelsystem-Verlegung von Junckers Parkett Teil 2
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